Es mutet an wie ein Traum, der von großen Volkswirten dieser Welt geräumt wurde und stets einen Platz in der Reihe der unwahrscheinlichsten Geschehnisse einnahm. Die ganze Welt besitzt die gleiche Währung, hat unmittelbaren Zugang zu ihr und kann Waren und Dienstleistungen jeglicher Façon im Internet, oder auch im stationären Handel erwerben. Zugegebenermaßen befinden wir uns nicht an diesem Punkt und sicherlich sind wir noch ein gutes Stück davon entfernt.

 

Bitcoins verbinden die ganze Welt auf einer Ebene, die nicht von jenen Kräften dominiert wird, die unser gesamtes Währungssystem zu einer Farce gemacht haben.

Bitcoin trotzt jeglichen Unkenrufen

Der kryptischen Währung Bitcoin, basierend auf einer Technologie, die wir als Blockchain stilisieren, wurde schon zu oft der Kindstod vorausgesagt. Von der US-Hochfinanz hört man regelmäßig, dass es sich um Betrug handle und so ist es Mitarbeitern einer mächtigen US-Bank untersagt, Bitcoins zu besitzen. Bitcoin ist der Neuzugang in einem elitären Club und die maßgebenden Mitglieder scheinen einfach alles zu unternehmen, um seine Integrität zu untergraben.

 

Wo rührt die Angst vor Bitcoins her?

Es geht um Kontrolle. Wer die Währungen kontrolliert, der hat alle Fäden in der Hand. Der US-Dollar, die Leitwährung wird von der US Notenbank kontrolliert. Je nach Gusto lässt sich die Geldmenge erweitern oder theoretisch auch verringern. Direkt am Puls des US-Dollars hängt der gesamte US-Anleihenmarkt, ein Verschuldungsreigen der von Natur her eine Differenzierung in Opfer und Täter aufdrängt. Irgendwo am Ende des dynamischen Geflechts steht er, der Verlierer, personifiziert in jener Gruppe, die am wenigsten Einfluss nimmt und doch die nie verlangte Rolle des Opfers trägt, das gemeine Volk.

Was Bitcoin mit Gold gemeinsam hat

Die aktuelle Obergrenze von 21 Millionen Bitcoins übersetzt sich in eine Eurogeldmenge von 77,7 Milliarden Euro. Im Vergleich dazu liegt die Geldmenge M1, also Bargeld und Sichteinlagen in der Eurozone bei 5,26 Billionen Euro und im US Dollar sprechen wir von einer ähnlichen Größe, ca. 5 Billionen US Dollar. Die Geldmenge von US Dollar & Euro entspricht also dem 129-fachen des Bitcoins in Euro. Oder um es anders zu beleuchten, die Geldmenge des Bitcoins in Euro entspricht 1,5 % der Eurogeldmenge.

Doch was hat nun Bitcoin mit Gold gemeinsam? Beides lässt sich nicht so einfach reproduzieren, die Menge ist begrenzt. Die Notenbanken haben eine Scheu vor beidem, so wurde der Goldstandard in den siebziger Jahren endgültig verbannt, um dem Fiat Geld Einkehr und Kontrolle über die Länder zu gewähren. Welche Beugungsformen die Auswirkungen dieser Neuordnung besitzen, wissen wir spätestens seit der Finanzkrise und dem abenteuerlichen Notenbankspektakel der vergangenen Jahre.

Bitcoins als Antwort auf die jüngste Finanzkrise

Welch Ironie reflektiert der Umstand, dass Bitcoins aus der Kraft geboren wurden, sich von einem System loszulösen, welches verfahrener nicht sein könnte. Dieses System braucht uns um bestehen zu können, um seinen Akteuren weiterhin das Privileg des Steuermanns teilwerden zu lassen. Ungerne wird gesehen, dass wir den konventionellen Währungszug verlassen um uns in die Welt der Bitcoins zu begeben.

Schau den Kurs an! Merkst Du noch was?

In den vergangenen vier Jahren haben Bitcoins 3.700 % zugelegt. An dieser Stelle schlägt das Spekulanten Herz hoch. 10.000 Euro investiert und 3,7 Mio. Euro eingecasht!Uiuiuiuiuiuiui, das ist doch total verrückt. Wo soll das enden? Erinnert stark an die Dotcomblase! Da wurde auch weiß Gott was von den Unternehmen versprochen und am Ende kam das böse Erwachen. Aber was verspricht der Bitcoin? Dass es nicht mehr als 21 Millionen geben wird. Basta! Mehr wird nicht versprochen.

Das sind die harten Fakten des Bitcoins

Neben Versprechen gibt es drei harte Fakten, unumstößliche Tatsachen, die endlos belastbar sind:

  • Bitcoins lassen sich nicht fälschen
  • Bitcoins lassen sich in beliebter Menge auf einem Datenträger transportieren
  • Bitcoins ermöglichen eine Zahlung fern des Bankensystems auf der ganzen Welt

Es besteht kein Zweifel, Bitcoins sind sehr volatil.

Dennoch nimmt die Volatilität stetig ab. Je mehr Menschen Bitcoins besitzen, desto schwankungsresistenter wird die Kryptowährung. Bei welcher Eurogeldmenge dies geschehen wird, ist kaum vorhersehbar. In den kommenden zwölf Monaten dürfte sich da nicht besonders viel ändern, doch spannend bleibt es allemal, denn alles kann und nix muss! In der Wunschvorstellung konspirativer Köpfe bricht der Bitcoin ein und verschwindet von der Bildfläche. Aber ist das wahrscheinlich?

Chancenreicher als Apple

Apple hat heute eine Marktkapitalisierung von 800 Milliarden US Dollar. Ich denke jedoch, dass in wenigen Jahren mehr Menschen Bitcoins besitzen werden, als es Apple Aktionäre gibt. Darüber hinaus nimmt die Akzeptanz im Handel stetig zu, was eher zum Besitz von Bitcoins verleitet als zu Apple Aktien. Der Vergleich hinkt sicherlich etwas, doch was es uns zeigen soll, ist das gewaltige Potential, welches in Bitcoins schlummert. Der König ist tot, es lebe der König!

Quelle: Wallstreet-Online

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