Die Schweizer Niederlassung der internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young wird ab 2017  Bitcoin-Zahlungen akzeptieren.

Ab Januar sollen alle Rechnungen mit der digitalen Währung Bitcoin beglichen werden können, so das Unternehmen. Im Zuge der Bitcoin-Integration soll zudem ein Bitcoin-Automat im züricher Büro aufgestellt werden und den Mitarbeitern ein internes Bitcoin-Wallet zur Verfügung gestellt werden.

Die Bitcoin Integration seitens EY kommt zu Zeiten eines laufenden Experiments des Landes, den Menschen die digitale Währung näher bringen zu wollen.

Erst letzten Monat sorgte die Schweizer Bahngesellschaft SBB mit dem zukünftigen Bitcoin-Verkauf an Fahrkartenautomaten für Fuore. Das Projekt soll über zwei Jahre hinweg ausgiebig getestet werden. Seit Mai 2016 akzeptiert die Stadt Zug ebenfalls Bitcoin und die Regierung schaut nach Lösungsansätzen für die Regulierung der digitalen Währung.

Ernst & Young Schweiz CEO Marcel Stalder will seinen Mitarbeitern die Möglichkeit bieten, sich praxisbezogen mit der Blockchain-Technologie und digitalen Währungen auseinander zu setzten. Um eine solche „Hands On“ Praxiserfahrung ermöglichen zu können, muss den Mitarbeitern ein direkter Zugang geschaffen werden:

Stalder:

„Wir wollen nicht nur über Digitalisierung reden, wir wollen sie gemeinsam mit unseren Mitarbeitern und Klienten leben. Es ist wichtig, dass wir hier jeden abholen und auf die Revolution in den Geschäftsbereichen Blockchain, Smart Contracts und digitale Währungen vorbereiten.“

EY ist nur eine der sogenannten Big Four Consulting-Unternehmen die großes Interesse an der neuen Technologie haben. Auch Deloitte veranstaltet zunehmend mehr eigene Events zur Aufklärung und Förderung der Blockchain-Technologie (BTC-ECHO war hier bereits zu Gast).

BTC-ECHO


Ernst & Young Schweiz akzeptiert Bitcoin
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