Eine dezentral organisierte digitale Währung wie Bitcoin, die nicht von der Politik zu ihren Zwecken verwendet wird, werde langfristiger stabiler sein als das gegenwärtige Geld, sagte der Volkswirtschaftler Thomas Mayer im DLF. Kryptowährungen wie Bitcoin seien politikfern und daher so etwas wie Gold.

Im Gespräch mit Michael Köhler

Hören Sie das Interview von Thomas Mayer als Audio-on-Demand.

 

Kryptowährungen hätten durchaus eine Zukunft, insbesondere dann, wenn das Vertrauen in unser gegenwärtiges Geldsystem schwinden sollte, ergänzte Thomas Mayer. „Man weiß nicht, ob das Vertrauen in das gegenwärtige Geldsystem immer so anhalten wird“.

Der Zahlungsform haftet der Vorwurf an, für kriminelle Handlungen verwendet zu werden, zum Beispiel im sogenannten Darknet. Viele Menschen seien misstrauisch gegenüber der Kryptowährung, meint der ehemalige Chefvolkswirt der Deutschen Bank. „Sie dürfen aber nicht vergessen, dass natürlich auch mit Bargeld sehr viele zwielichtige Transaktionen bezahlt werden. Von daher gesehen, ist es prinzipiell nichts anderes als die Benutzung von Bargeld“, sagte Mayer.

Deutschlandfunk


„Bitcoin ist so etwas wie Gold“
Markiert in:         

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.